Sonntag, 19. Januar 2014

Eingerissene Fingernägel retten : ganz einfach mit Teebeutelpapier!


Manchmal meint es das Schicksal gut mit uns und schickt Hilfe im richtigen Moment.
Zufällig stieß ich heute auf Dianas wirklich hübschen Blog und dort auf einen Post, der kam mir wie gerufen. 

Just heute Morgen musste ich zwei fiese Einrissstellen in meinem Daumen- und meinem Mittelfingernagel schmerzhaft bemerken. Eingerissen sind meine Nägel an so doofen Stellen, dass ich nicht mal was abschneiden wegfeilen kann. Es hilft eigentlich nur ein Pflaster und warten, bis die Nägel rausgewachsen sind. Aber wie beknackt sieht es aus, 4 Wochen mit diesen braunen, ständig feuchten, ständig fussligen Pflastern an der Hand herum laufen zu müssen?? Aber ständig überall mit den Einrissstellen hängen zu bleiben ist auch gemein. 

Den vorgestellten Erste-Hilfe-Tipp musste ich daher sofort umsetzen. 


Die  Patienten: 

Mittelfingernagel links und Daumennagel links. Einrissstelle schön mittig, so dass man kaum was wegschneiden oder -feilen kann und auch wirklich überall hängen bleibt.



Das benötigt man:
 1. einen x-beliebigen leeren Teebeutel
2. eine Schere (hier eine Nagelhautschere)
3. eine alte Pinzette
4. ein Wattestäbchen
5. Unterlack
6. Farblack
7. Nagellackkorrekturstift

Dann gehts los: Nägel reinigen und entfetten.

Aus dem geleerten Teebeutel habe ich eine kleine Ecke herausgeschnitten.


Meinen eingerissenen Nagel habe ich mit Klarlack lackiert und gemäß Anleitung diesen kurz antrocknen lassen, bevor ich ein kleines Stückchen Teebeutelpapier auf die eingerissene Stelle gelegt habe.

Ebenso verfuhr ich auch bei meinem Mittelfingernagel: klar lackieren, antrocknen lassen und Papierfitzelchen drauf legen und vorsichtig andrücken.


Ich habe das Teebeutelpapier vorsichtig mit dem Wattestäbchen auf den Nagel getupft und es dann sanft plattgerollt. Es ist schließlich erstmal völlig egal, ob der Klarlack dadurch angedatscht wird. Hauptsache ist, dass Papier liegt fest und glatt auf dem Nagel auf.

Mit der Nagelschere habe ich überstehendes Papier vorsichtig abgeschnitten.


Die beiden tapezierten Nägel habe ich dann erneut mit einer Schicht Klarlack überzogen.

 Die Nageltapete fast unsichtbar!

Nach dem Trocknen des Klarlackes kaschiert man die Nageltapete am besten mit einer netten Farbe.
Weil das Wetter gerade so ätzend ist, habe ich die fröhlich pinke Nummer 282 von Kiko gewählt.


Nach dem Trocknen war die reparierte Stelle am Mittelfinger dann aber leider soch recht deutlich erkennbar.

Am Daumen hingegen sogut wie unsichtbar.
 

Für den Mittelfinger musste also ein kleiner Trick her : Glitzerlack.

 

Voila!


Die reparierte Stelle ist nun unsichtbar.
Na gut, wer den Nagel ganz genau und kritisch begutachtet wird die feinen Papierränder erkennen. Aber wer macht das denn schon??




 Und hier noch mal alle Utensilien im Überblick:

1-6: siehe oben
7. essence Nail Art 08 night in vegas
8. Micro Cell Wonder Lack
9. Korrekturstift

Ich bin super glücklich eine Methode gefunden zu haben, mit der eingerissene Nägel einigermaßen appetitlich hergerichtet in Ruhe rauswachsen können.
Man benötigt keine Spezialzutaten, die man extra teuer kaufen müsste und deren Wirksamkeit fraglich ist. Die ganze Prozedur ist total einfach umzusetzen und man benötigt dafür, vom Teebeutel aufschneiden bis zur endgültigen Trocknung der letzten Lackschicht, 20 Minuten.

Einfach phantastisch.
Ich bin restlos begeistert!




Kanntet Ihr diesen Tipp schon  oder habt Ihr andere Methoden, um fies eingerissene Nägel einigermaßen zu kaschieren?






Kommentare :

  1. Super Post und der Lack von Kiko ist auch toll :)
    Folge dir jetzt mit GFC ♥

    http://stylemaquillage.blogspot.de/

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  2. Wooow richtig gute Ideee :D die hätte ich in den letzten Wochen sehr oft brauchen können :D naja, mir wird auch mal wieder ein Nagel einreißen :D
    Liebe Grüße http://indispinsable.wordpress.com/

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